Photoshop: Mischen von Ebenen

Die Nutzung von Photoshop ohne das Nutzen von Ebenen ist zwar möglich aber eigentlich sinnlos. Gerade die Anwendung von Ebenen ist eine Stärke des Programms und bei mir ist es so, dass ein fertig bearbeitetes Bild schon mal mehr als 10 Ebenen enthalten kann. Je nachdem wie viel ich verändern möchte und welche Effekte oder Farbakzente ich setzten will. Neben dem standardmäßigen Mischmodus “Normal”, gibt es noch 26 andere Modi.

Sortierung der einzelnen Modi

Die schiere Anzahl an Mischmodi für Ebenen ist schon verwirrend. Zumal zwar Namen dran stehen, es aber wenig intuitiv ist, was jeder Modus so macht. Dabei ist es schon einmal hilfreich zu wissen, dass die insgesamt 27 Modi in 6 Gruppen zusammengefasst sind. Innerhalb jeder Gruppe sind Modi zusammengefasst, die ähnliche Dinge tun.

Übersicht der Gruppen und Kurzerläuterung

Eine kurze Übersicht über die Gruppen gibt folgende Grafik.

  1. Normale Gruppe
    Bei der Normalen Gruppe werden die Ebenen einfach übereinander gelegt. Die über einer Ebene drüber liegende Gruppe verdeckt dabei die Ebenen darunter. Beim Modus “Sprenkeln” werden solide Ebenen einfach wie beim Modus “Normal” über die darunter befindlichen Gruppen gelegt, Transparenzverläufe etc. werden aber durch gepixelte Verläufe dargestellt.
  2. abdunkelnde Gruppe
    Bei dieser Gruppe werden ebenen darunter abgedunkelt. Die einzelnen Modi unterscheiden sich dabei in der Art und Weise, wie dies geschieht und dabei, ob dabei z.B. reines Weiß mit abgedunkelt wird oder nicht.
  3. aufhellende Gruppe
    Diese ist im Wesentlichen die Umkehrung der abdunkelnden Gruppe. Jeder Modus aus der abdunkelnden Gruppe findet hier quasi einen Modus, welcher sich genau entgegengesetzt verhält.
  4. Kontrastgruppe
    Diese Gruppe wirkt sich auf den Kontrast im Bild aus. Wird eine Ebene mit 50% Grau gemischt, passiert nichts. Aber jedes Pixel heller als das 50% Grau hellt darunter liegende Pixel auf, jedes Pixel dunkler als 50% Grau dunkelt darunter liegende Pixel ab.
  5. Bildberechnungsgruppe
    Mithilfe dieser Gruppe lassen sich Ebeneninformationen verrechnen und z.B. Differenzen in Ebenen darstellen. Eine gute Anwendung findest du im Beispielvideo von PixImperfect, welches ich etwas weiter unten verlinkt habe.
  6. Komponentengruppe
    Diese Gruppe schließlich ist dazu geeignet, gezielt einzelne Komponenten eines Pixels (Farbton, Luminanz, Sättigung) mit darunter liegenden Ebenen zu mischen.

Weiterführende Information

Du hast 45 Minuten Zeit und bist nicht fies vor englischsprachigen Videos? Dann empfehle ich dir wirklich das folgende Video vom Kanal “Piximperfect”, in welchem die 27 Mischmodi einzeln erklärt und anhand von Beispielen demonstriert werden. Sehr zu empfehlen!

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